Was gibt es neues aus der Kleenen Schänke oder dem LADENCafé? Was plane ich für die Zukunft oder was haben wir schon alles bei uns erlebt? Von Zeit zu Zeit finden Sie hier meine Gedanken, Pläne aber auch Rückblicke und Erinnerungen.

Ich freue mich auf Alles, was noch kommen wird und ich mit Ihnen auf die Beine stellen kann.

Ihre Carola Arnold

Carola Arnold

Ich möchte einen Treffpunkt für Oberlausitzer und Touristen schaffen mit Veranstaltungen, die einen gastronomischen, kulturellen und traditionellen Hintergrund abbilden.

Whiskytasting von Schottland, Schweden bis Japan.

Die überhaupt erste öffentliche Veranstaltung bei uns, war ein Whiskytasting. Warum ? Mein Sohn Roy ist Mitinhaber des mittlerweile gut bekannten Geschäfts Whisky & Genuss Dresden auf der Wallstraße. Er hat mich mal kurzerhand zu seiner kleinen Außenstelle gemacht und uns mit dem Thema Whisky infiziert. Von  Anfang an sind die Tastings ein Dauerbrenner. Dazu ist im letzten Jahr das „Betreute Trinken “ gekommen, in unserem kleinen Laden mit max. 10 Personen, umgeben von hochwertigen Spirituosen. Eine individuelle Verkostung vom Whisky,Rum, Bränden, Grappa bis zum Wachteleiereierlikör.

Floristik in der Eventküche

Floristik in der Küche?? Wie geht das denn ? Ja, das geht. Neben einer kleinen Profiküche findet Ihr in einem vor ca. 140 Jahren, ursprünglich als Pferdestall erbauten Anbau, eine moderne Eventküche. Dort finden seit Anfang an unsere Floristikworkshops mit Heiko Steudtner, von der Blumenmanufaktur Schröter in Cunewalde, statt.

Wie es dazu kam ist so eine schöne Geschichte die das Leben schreibt. Meine Schulfreundin arbeitet seit vielen Jahren im Blumengeschäft an der Kirche. Als ich Sie vor ca. 7 Jahren aus Dresden kommend wieder mal besuchte, vielen mir sofort Blumengestecke auf die so völlig vom gewohnten abwichen. Ich war sofort fasziniert und fragte wer das gemacht hat. Sie antwortete damals, das sie einen neuen Lehrling hätten und noch dazu „So was kauft doch hier niemand“. Das konnte ich nachvollziehen, antwortete aber auch, da habt ihr ein Naturtalent gefunden.  Ich jedenfalls kaufte ein Ostergesteck mit Rinde auf Schiefer geklebt mit Wachteleiern, Federn und frischen Pflanzen gesteckt. Nach mir kauften wohl noch viele und das Blumengeschäft bekam über die Zeit eine neue Qualität, mittlerweile immer wieder überraschend anders. In den Jahren danach besuchte ich sehr häufig den Blumenladen und war immer wieder erstaunt ob der Kreativität. Als ich Anfang 2016 nach Nutzungsideen für die Kleene Schänke suchte, ging ich auch zu Heiko. Ich erzählte von meiner Idee Floristikworkshops in meiner Eventküche durchzuführen und ich koche dazu ein Essen, was der Jahreszeit und das Blumenthema entspricht. Da hatte ich offene Türen eingerannt und was soll ich sagen, seit dem gehören 3 mal im Jahr die Floristikworkshops fest in den Veranstaltungskalender. Die Plätze reichen nie, obwohl wir schon 2 Durchgänge am Nachmittag und Abend durchführen.

Heiko Steudtner, das Naturtalent, schaffte es 2017 zum „Sächsischen Meister der Floristen“ und setzte 2018 einen drauf. Er wurde als jüngster Teilnehmer  „Deutscher Vizemeister der Floristen“ !!! Wir Cunewälder sind sehr stolz und ich denke da kommt noch einiges. Ich hoffe, er bleibt uns noch etwas erhalten, weiß aber natürlich das da draußen in der großen Welt spannende Dinge auf Ihn warten.

Wer mehr über seine Wirkungsstätte erfahren will findet das auf http://www.floralemanufaktur.de

Am Sonntag 16. Juni plant Heiko Steudtner, Annegret Pettasch, die Gemeinde Cunewalde und andere im sanierten Polenzpark ein „Picknick im Park“ mit viel Floristik zum bestaunen. Die Kulinarik wird auch nicht zu kurz kommen.

Nach der 2017 viel beachteten Adventsaustellung in unserer Dorfkirche (übrigens die größte Deutschlands) erwartet die Besucher ein Event der besonderen Art wo neben der Blumenmanufaktur Schröter und der Gemeinde Cunewalde noch viele andere den Tag mitgestalten.

Tja und wer da nicht kann, besucht uns am „Tag des offenen Garten“ in Bautzen an der Weigangvilla. Merkt euch den 25.August 2019 vor.

Reisebericht und passende Länderküche -ein Dauerbrenner – wie alles begann

Es war einmal, so fangen eigentlich Märchen an. Na gut, das Zeug zu einem Märchen hat meine Geschichte nicht, aber für eine lebensnahe Geschichte von Menschen die über den Tellerrand gucken und sich Träume erfüllen, dazu mit einem tollem Happy End reicht es alle mal.

Uns so fing alles an. Ein Samstag Nachmittag im Sommer 2016, die Kleene Schänke gerade erst eröffnet. Ein Pärchen mit Fahrrädern ist gekommen, der Umgebinde Fahrradweg führt an mir vorbei und lässt sich in meiner Nubbernecke nieder. Sie Trinken Kaffee, essen ein Eis, wir schwatzen, als würden wir uns schon lange kennen. Dann fragt der Mann ob ich interessiert wäre an einem Reisevortrag. Er hätte sich mit seinem älteren Bruder einen Traum erfüllt und den Kilimandscharo bestiegen. Der Bruder hätte ein Buch geschrieben und er einen Reisevortrag erstellt, der schon erfolgreich gezeigt wurde. Da spitzen sich meine Ohren, das wäre doch was für meine Kulturwerkstatt ! Ein interessanter Vortrag und ich koche ein Menü mit Länderküche. Wir trafen uns noch einmal und entwickelten ein Konzept wie der Abend ablaufen könnte. Jetzt stand nur noch die Frage im Raum, was kochen? Die Kost, die es auf der Bergtour gab, war leider nicht tauglich. Aber manchmal liegt die Antwort ganz nahe. Mein großer Bruder Horst, gerade in den Unruhe- Ruhestand versetzt, war 2015 das erste Mal in Afrika ein Hilfsprojekt unterstützen, genau gesagt, ein Krankenhaus aus Spendenmitteln mit afrikanischen Bauleuten vor Ort bauen. Tja und das nur 70 km vom Kilimandscharo entfernt in Kibosho. Bekocht wurde er und sein Mitstreiter von einer afrikanischen Köchin. Was es da gab, hatte er in seinem Tagebuch und auf Bildern festgehalten. Perfekt, ich war gerettet. Dazu war es gar nicht schwierig, dort gibt es Möhren und Weißkraut und Kartoffeln und Avocado und Ei. Nur Fleisch, das ist richtige Luxusware. Gebratene Hühnchenflügel sind da schon was besonderes. Was soll ich sagen, unsere Gäste waren begeistert. Weitere 2 Afrikavorträge „musste“ ich einplanen. Das Honorar spendet Andreas Neugebauer  für ein Hilfsprojekt in Nepal, weil nach dem Kilimandscharo nahm er sich das Himalaya Gebirge vor und was er dort erlebte, berührte Ihn sehr. Ihr werdet es ahnen, auch diese Reise inspirierte ihn zu einem interessanten Reisebericht. „Zwei Brüder  im Himalayagebirge“, auch dieser Vortrag lief schon zweimal mit großem Erfolg. Tja und ich bin weiter hellhörig, wenn jemand mir interessante Vorträge anbietet, aber dazu später mehr. Ich finde es toll, das es Männer und Frauen in den besten Jahren gibt, die sich auch mit Ü 50/60 jung fühlen und sich ihren Traum erfüllen.

Kochen mit Spaß – immer wieder ein Vergnügen- immer wieder anders

„Kochen mit Spaß“ egal ob in Familie, mit Freunden oder Kollegen, als Junggesellinnen Abschied, als Geburtstagsfeier oder Geschwistertreffen, teambildende Maßnahme und und und.

Meine Idee war, diese Veranstaltung immer individuell, nach den Wünschen der Gäste, der Saison und mit so vielen regionalen Produkten wie möglich anzubieten. Das Konzept geht auf, kann ich nun im dritten Jahr, mit Recht sagen.  Es ist ganz mein Ding mit Gästen zu kochen, am besten unkompliziert und doch mit raffinierten Ergebnis . Zeigen das Kochen Spaß macht und gar nicht so viel Zeit kostet. Tip`s und Tricks geben und mich höllisch freuen wenn sogenannte Koch Legastheniker lecker Essen zaubern und ihr Umfeld begeistern.

Ja, gemeinsames Kochen ist eine tolle Sache die verbindet und wie sagt man so “ Es gibt nichts schöneres wie gemeinsame Erlebnisse“. Wenn dann noch das Genießen im Vordergrund steht, ist das jeden Euro und Zeit wert.

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